Elisabeth Kübler-Ross wurde als Drillingsschwester und Kaufmannstochter 1926 in Zürich geboren. Sie schloss ihr Medizinstudium 1957 mit der Promotion an der Universität Zürich ab. Mit ihrem Ehemann Emanuel „Manny“ Ross siedelte sie 1958 in die USA über. Sie war in mehreren Stellungen als Psychiaterin in bedeutenden amerikanischen Krankenhäusern tätig und wurde 1985 Professorin an der Universität von Virginia. 1995 erlitt sie einen Schlaganfall, auf den zwei weitere folgten und sie in den Rollstuhl brachten. Sie verstarb am 24. August 2004 in Scottsdale, Arizona.


Die Beobachtungen von Kübler-Ross stellen den Grundstein der heutigen Erkenntnisse über die Situation Sterbender dar. Ihr Ziel war es, von den Sterbenden zu lernen, wie man mit Sterbenden umgeht und welche Hilfe sich diese erhoffen. Zu diesem Zweck führte sie Interviews mit unheilbar kranken Menschen. Während der Gespräche wurden die Betroffenen direkt auf ihre Gefühle und Gedanken zu Tod und Sterben angesprochen. Vor allem die Ärzte erregten sich anfangs über diese Methode. Trotz heftiger Kritik war das Feedback der Patienten überwiegend positiv. Von 200 Patienten nahmen 198 diese Möglichkeit zur Aussprache an.

Durch zahllose Workshops und Vorträge, die sie rund um den Globus abhielt, gab sie insbesondere Ärzten, Pflegekräften, Sozialarbeitern und Seelsorgern entscheidende Impulse zum Umgang mit sterbenden und trauernden Menschen. Ihre Kernbotschaft war dabei, dass die Helfenden zuerst ihre eigenen Ängste und Lebensprobleme („unerledigten Geschäfte“) so weit wie möglich zu klären haben, ehe sie sich den Menschen am Lebensende hilfreich zuwenden können.

In einem Interview blickte Kübler-Ross auf ihr Leben zurück:
„In der Schweiz wurde ich nach dem Grundsatz erzogen: arbeiten, arbeiten, arbeiten. Du bist nur ein wertvoller Mensch, wenn du arbeitest. Dies ist grundfalsch. Halb arbeiten, halb tanzen. Das ist die richtige Mischung! Ich selbst habe zu wenig getanzt und zu wenig gespielt.“

In der filmischen Dokumentation des Lebens von Elisabeth Kübler-Ross mit dem Titel „Dem Tod ins Gesicht sehen“ aus dem Jahre 2002 sagte sie: „Es gibt keine wie auch immer geartete Sicherheit, die uns von den Wechselfällen des Lebens zu schützen vermag, selbst nicht das dickste Bankkonto. Der Sinn des Lebens ist es, seelisch und geistig zu wachsen und lieben zu lernen. Das ist der alleinige Grund unserer Existenz auf Erden. Heute bin ich sicher, dass es ein Leben nach dem Tod gibt und das der Tod, unser körperlicher Tod, einfach der Tod des Kokons ist. Er ist nur ein Übergang in eine andere Frequenz. Bewusstsein und Seele leben auf einer anderen Ebene weiter, ohne jeden Zweifel.“


Ein Interview aus dem Jahre 1981 mit Dr. Elisabeth Kübler-Ross:





Durch die millionenfach bezeugten Nahtoderfahrungen auf der ganzen Welt ist ein generelles Muster des Übergangs eindeutig belegt. Nicht aber die kursierenden Behauptungen von hilflosen Wissenschaftlern, die immer noch versuchen, diese Vorgänge als Halluzinationen oder als Wirkung von Endorphinen oder Sauerstoffmangel abzutun. Allein in Deutschland hat eine Studie der Universität Konstanz 3,3 Millionen Menschen mit Todesnäheerfahrungen bezeugt. Die zahlreichen Erscheinungsformen von Todesnäheerfahrungen wie Nahtoderlebnisse, Sterbebettvisionen, Kontakte mit Verstorbenen und Wiedergeburt zeigen auf, dass heutige Todesnäheerlebnisse im Kern den Jenseitsvorstellungen aller Zeiten entsprechen.


Das folgende Video zeigt ein sehr bewegendes Beispiel von einem Menschen, der über seine persönliche Nahtoderfahrung berichtet: